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Auf dem GR 11 in den Pyrenäen – Etappe 3

Nebelschwaden

Neben meinem Zelt hat sich bei dem starken Regen eine große Pfütze gebildet, die dann irgendwann übergelaufen ist. Das Wasser ist dann in einem Rinnsal unter dem Zelt hindurch gelaufen, so dass ein Teilstück meiner Isomatte nass geworden ist. Der Schlafsack ist trocken geblieben, aber ich habe in der Nacht etwas gefröstelt.

Am Morgen koche ich mir Nudeln mit Champions. Dann erwische ich tatsächlich ein kurzes, trockenes Zeitfenster, um alles einzupacken. Das Zelt ist natürlich klitschenass. Kaum bin ich unterwegs, kommen auch schon wieder die ersten Tropfen runter. Irgendwann zeigt sich aber tatsächlich zwischen den Schauern die Sonne. Die Wärme tut gut!

Es geht wieder steil bergauf und über sehr abenteuerliche Wege! Für die Mittagspause nutze ich die einzige Bank weit und breit. Danach komme ich in eine Region, die für ihren Nebel bekannt ist. Zum Glück sind die Zeichen gut sichtbar, sonst könnte man hier schnell die Orientierung verlieren. Der Nebel zieht so schnell auf, dass man nicht mehr weit gucken kann. Fast ein wenig unheimlich, so eingehüllt zu sein. Das mit der schönen Aussicht hat sich damit auch erledigt. 😉

Im Gegensatz zu gestern, begegne ich heute wieder Menschen. Immerhin 5 Wanderer, die mir entgegen kommen und einer, der in meine Richtung geht.

Schon bald schmerzen mir wieder die Füße und eigentlich tut auch alles andere weh. Muskelkater lässt grüßen…. Der Abstieg hat es nochmal in sich. Über Geröll und schlammige, tiefe Furchen geht es steil bergab. Ich bin froh als ich den Ort erreiche und suche nach dem nächsten Hostel. Heute werde ich früh schlafen.

Frühstück
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