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Etappe 8: Remich – Trier ca. 42 km

Schöne Stadt

Wieder werden wir von der Sonne geweckt, die durch den Eingang unseres Zeltes in unsere Gesichter scheint. Mit einem tollen Blick über die Weinfelder genießen wir unseren morgendlichen Kaffee. Ein junger Mann krabbelt verschlafen aus seinem halb zusammen gefallenen Zelt. Er ist scheinbar mit zwei Freunden zu Fuß unterwegs und die drei saßen noch bis spät in die Nacht an diesem Tisch an der Zeltwiese, an dem wir jetzt sitzen. Er setzt sich neben uns, zieht sich die Kapuze über den Kopf und stopft sich hungrig Weingummis in den Mund, während er auf sein Handy schaut. Dieses schmale Frühstück können wir gar nicht mit ansehen und schenken ihm unsere Nektarine. Er bedankt sich mehrfach und ist scheinbar sehr glücklich über diese unerwartete Gabe, denn er isst sie sofort auf. Wir freuen uns darüber!

Vom Campingplatz aus geht es direkt weiter auf dem Moselradweg Richtung Trier. Wir fahren nun rechtsseitig auf der deutschen Seite weiter. Immer wieder sehen wir die Weinhänge und kommen auch direkt an Weinfeldern vorbei. Wir können uns nicht zurückhalten und naschen ein paar reife Trauben. Lecker!

Langsam wird es immer wärmer und wärmer. Wir begegnen zwei unerschrockenen Schwänen am Wegesrand und wenig später fahren wir über die Brücke an der Saarmündung. Hier fließt die Saar in die Mosel und nun ist die Mosel zu einem erwachsenen, breiten Fluss geworden. Als ruhige Ader fließt sie neben uns her. Keine Nebenstränge, Kanäle und verwirrende Wegführungen mehr. Man kann weit gucken und die Landschaft auf sich wirken lassen.

Am frühen Nachmittag erreichen wir schon Trier. Ich konnte heute sogar zweimal die Drohne fliegen lassen und tolle Aufnahmen machen. In der Stadt gönnen wir uns eine kleine Mittagspause und suchen uns anschließend ein Hotelzimmer. Josi hat Kopfschmerzen und ich habe Muskelkater in den Beinen. Deshalb ist eine kleine Verschnaufpause und ein Mittagsschlaf vonnöten. Außerdem möchten wir die Stadt noch einen Tag länger erkunden. Gegen Abend machen wir uns auf den Weg in die Altstadt und sehen schon die Porta Nigra und einige andere alte Sehenswürdigkeiten. Nach einem stärkenden Abendessen und einem Stadtbummel fallen wir erschöpft in die gemütlichen Betten.

Erkenntnis des Tages: Pausen müssen sein!

Zwischen Remich und Konz
Trier
Frühstück
Saarmündung
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